Chinesisches Horoskop November 2026: Ji Hai, das Yin Erde Schwein
Wer alles trägt, merkt oft als Letzte, wann der Boden nachgibt.
Die Zeitqualität vom 7. November bis 6. Dezember 2026
Im Oktober stand ein Berg vor uns. Der Yang Erde Hund hat uns mit viel Masse und Standfestigkeit die Frage gestellt, mit wem wir gemeinsam mehr erreichen können, und er hat nebenbei das Feuer dieses Jahres sicher eingelagert. Jetzt im November verändert sich das Bild wieder deutlich: Aus dem Bergmassiv wird ein Acker, und auf diesen Acker fällt Wasser, und zwar eine ganze Menge davon.
Am 7. November beginnt nach dem chinesischen Kalender die Zeitqualität von Ji Hai, dem Yin Erde Schwein. Die ersten sechs Novembertage gehören also noch zum Hund. Mit dem Schwein startet der Winter, im chinesischen Sonnenkalender heißt dieser Tag Lidong, Winteranfang. Die Natur zieht sich zurück, die Tage werden kürzer, und auf den Feldern ist die Arbeit getan. Was jetzt noch draußen liegt, muss mit Regen, Nebel und Kälte zurechtkommen.
Das chinesische Horoskop für November 2026 stellt uns wieder eine Frage, die es in sich hat: Was passiert mit einem Boden, der immer weiter Wasser aufnimmt? Oder – anders formuliert: Wie geht es einem Menschen, der sich immer mehr Aufgaben auflädt?
Wenn du beim Lesen der zweiten Frage gleich ein Gesicht vor Augen hattest, vielleicht sogar dein eigenes, dann lohnt sich das Weiterlesen ganz besonders.
Die Energie im November 2026: Ji Hai, Yin Erde auf dem Schwein
Ji, die Yin Erde: der fruchtbare Ackerboden
Im Oktober hatten wir es mit Wu, der Yang Erde zu tun und haben diese mit einem Berg verglichen. Ji, die Yin Erde, ist das Gegenstück dazu: weicher, fruchtbarer Ackerboden. Kein Fels, an dem sich das Wetter die Zähne ausbeißt, sondern Erde, die Samen aufnimmt, Pflanzen nährt und Nahrung hervorbringt.
In unserer Arbeit mit dem BaZi Tageselement beschreiben wir Ji gern als „Mutter Erde“. Ji kümmert sich, pflegt, verbindet Menschen miteinander und spürt oft früher als andere, was gerade gebraucht wird. Ji möchte die Welt ein kleines Stück besser machen und tut das meistens, ohne viel Aufhebens. Zu den Schattenseiten gehören allerdings eine gewisse Langsamkeit, die Neigung, sich von anderen beeinflussen zu lassen, und eine ausgeprägte Begabung für das Aufschieben. Unangenehmes wird gern noch ein bisschen liegen gelassen, es ist ja bisher auch irgendwie gegangen.
Diese Mischung bestimmt also die Atmosphäre im November: viel Fürsorge, viel Arbeits- und Hilfsbereitschaft und ein gewisser Hang dazu, Dinge so lange aufzunehmen, bis es nicht mehr geht.
Das Schwein: viel Wasser und ein verborgener Keim
Hai, das Schwein, ist das erste Tierkreiszeichen des Winters und bringt das Element Wasser in den Kalender. Als Main Qi steckt im Schwein Ren, das Yang Wasser. Ren ist kein Tautropfen und kein Nebelschleier, sondern der Ozean: immer in Bewegung, kraftvoll, freiheitsliebend und mit einer Menge Druck dahinter.
Daneben trägt das Schwein noch einen zweiten verborgenen Stamm in sich: Jia, das Yang Holz. Das Element Jia steht für Wachstum, und im Schwein markiert dieses Holz tatsächlich den Beginn einer neuen Wachstumsphase. Mitten im nassen, kalten Winterboden liegt also schon ein Keim. Zu sehen ist davon noch nichts, aber er ist da. Dieses Bild sollten wir uns für später merken.
Das Bild des Monats: Wenn der Boden nichts mehr aufnehmen kann
Wer einen Garten hat, kennt das: Ein bisschen Regen tut dem Boden gut. Die Erde wird locker, Würmer arbeiten, im Frühjahr wächst alles umso besser. Nach drei Wochen Novemberregen sieht die Sache anders aus. Das Wasser bleibt auf dem Rasen stehen, der Weg zum Kompost wird zur Rutschpartie, und an der Böschung hinter dem Haus rutscht plötzlich ein Stück Erde ab, das jahrelang ganz selbstverständlich dort gelegen hat.
Der Boden ist nicht schlecht geworden, sondern er hat einfach zu viel aufgenommen.
Das ist die aktuelle Dynamik von Ji Hai. Fruchtbare Erde und kräftiges Wasser können zusammen wunderbar funktionieren, solange das Verhältnis stimmt. Wird das Wasser zu viel, verliert die Erde ihre Struktur, und was eben noch Halt gegeben hat, gerät ins Rutschen.
Übertragen auf unseren Alltag heißt das: Der November zeigt sehr deutlich, wo wir schon viel zu lange zu viel aufnehmen. Aufgaben, Sorgen, Verantwortung, Probleme anderer Leute. Ein einzelner Wassertropfen bringt keinen Hang ins Rutschen. Es ist die Menge.
Friend, Direct Wealth und Direct Officer: Die Profile im November
Im BaZi lesen wir eine Monatsenergie nicht nur über die Elemente, sondern auch über die Profile, die sie mitbringt. Im November sind es gleich drei, und sie erzählen zusammen eine ziemlich stimmige Geschichte.
Friend: Wir sind füreinander da
Ji, die Yin Erde im Himmelsstamm, bringt in diesem Jahr das Friend-Profil ins Spiel. Friend steht für Verbindung, Teamgeist, Zugehörigkeit und Begegnung auf Augenhöhe, nach dem Motto: „Gemeinsam ist alles leichter.“
Das ist eine schöne Energie für einen Wintermonat. Freundschaften pflegen, Menschen zusammenbringen, ein gemeinsames Essen organisieren, einer Kollegin unter die Arme greifen, all das fällt im November leichter und fühlt sich gut an.
Friend hat allerdings auch eine Schwachstelle, und die passt erstaunlich gut zum nassen Ackerboden: Grenzen setzen ist nicht die große Stärke dieses Profils. Wer Zugehörigkeit sucht und Konflikte lieber vermeidet, sagt eher noch einmal Ja, obwohl die innere Stimme längst „Nein!“ gebrüllt hat.
Direct Wealth: Wer hat hier eigentlich den Überblick?
Im Schwein steckt als stärkste Energie Ren, und Ren zeigt sich im November als Direct Wealth. Diese Energie nennen wir gern die strukturierte Managerin unter den Profilen: diszipliniert, verlässlich, fleißig, mit einem guten Gespür für Zahlen, Kosten und Abläufe. Sie bringt Dinge zu Ende, und wenn etwas organisiert werden muss, ist sie meist schon dabei, bevor jemand gefragt hat.
„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“ Im November bekommt dieser Satz eine besondere Bedeutung. Denn Direct Wealth neigt zur Überarbeitung und hält Fäden gern selbst in der Hand. Wer alles kontrolliert, muss am Ende eben auch alles selbst erledigen.
Direct Wealth lenkt außerdem den Blick auf das Thema Geld. Nicht auf den großen Gewinn, sondern auf die ganz praktischen Fragen: Wohin fließt mein Geld? Für welches Abo zahle ich seit Monaten, ohne es zu nutzen? Welche Rechnung, welche Steuererklärung, welches Gespräch über Geld schiebe ich gerade vor mir her?
Direct Officer: Das Flussbett für das viele Wasser
Der zweite verborgene Stamm im Schwein, Jia, zeigt sich als Direct Officer. Diese Energie steht für Ordnung, Regeln, Verantwortung und Fairness. Dieses Profil baut Systeme, schafft Klarheit und sorgt dafür, dass jeder weiß, woran er ist.
Damit liefert der November die Antwort auf sein eigenes Problem gleich mit. Das Wasser selbst ist dabei gar nicht das Problem, schwierig wird es erst, wenn es keine Richtung hat. Ein Fluss, der ein gutes Bett hat, bewässert Felder, aber ein Strom ohne Ufer setzt alles unter Wasser.
Direct Officer erinnert uns also daran, dass es im Leben Strukturen braucht: z.B. klare Absprachen, wer wofür zuständig ist, und den Mut, Regeln auch dann aufzustellen, wenn es bisher ohne ging.
Ein kleiner Haken: Auch Direct Officer kennt das Thema Überverantwortung und das kann dazu führen, dass wir lieber alles selbst erledigen, als es jemand anderem zu überlassen, der es vielleicht nicht ganz so gut macht.
Kurz zusammengefasst: Friend sorgt dafür, dass wir für andere da sind. Direct Wealth zeigt, wo sich Verantwortung, Kontrolle und Geldthemen stauen. Direct Officer gibt uns das Werkzeug, um wieder Ordnung hineinzubringen.
Wenn Fürsorge zur Überforderung wird
So könnte diese Kombination im Alltag aussehen: Petra ist 58, arbeitet drei Tage die Woche in einer Steuerkanzlei und ist die Person, die in ihrer Familie, im Freundeskreis und eigentlich auch im Büro alles zusammenhält. Sie fährt ihre Mutter zum Augenarzt, springt ein, wenn die Kita der Enkelin streikt, organisiert den Weihnachtsmarktstand für den Förderverein und weiß als Einzige im Büro, wie man die alte Fristenliste richtig pflegt. Alle verlassen sich auf Petra, und Petra macht das sogar ein klein wenig stolz.
Das Tückische daran ist: Petra wirkt unglaublich stark. Sie beschwert sich selten, sie findet immer eine Lösung, und weil sie immer verlässlich war, geht jeder ganz selbstverständlich davon aus, dass sie es auch weiterhin sein wird. Niemand fragt, wie viel noch auf den Stapel passt.
Bis zu dem Tag, an dem Petra mit einem Hexenschuss im Bett liegt, oder an dem sie bei einer völligen Kleinigkeit in Tränen ausbricht und selbst nicht genau weiß, warum.
Erkennst du dich wieder?
Der November mit seinem Friend-Profil und dem vielen Wasser macht genau diese Stellen sichtbar. Vielleicht erkennst du dich in einer dieser Situationen wieder:
- Du bist die Einzige in der Familie, die sich um die Unterlagen der Eltern kümmert, und die Geschwister fragen höchstens mal nach, ob „alles läuft“.
- Im Verein, in der Nachbarschaft oder in der Elterngruppe landet jede Aufgabe irgendwie bei dir, weil du es ja so gut kannst.
- In deiner Partnerschaft bist du diejenige, die nachgibt, damit Ruhe ist, und das schon seit Jahren.
- Im Job hängt ein ganzer Ablauf daran, dass du abends noch einmal drauf schaust.
Nichts davon ist für sich genommen dramatisch, aber genau das ist ja das Wesen des gesättigten Bodens: Es ist nie der eine Tropfen.
Die gute Nachricht: Im November bekommen wir die Energie, um das zu ändern, bevor etwas ins Rutschen gerät. Eine kleine Übung dazu: Nimm dir einen Zettel und schreibe deine Aufgaben auf, beruflich und privat. Dann markiere bei jedem Punkt, ob das wirklich deine Aufgabe ist, ob du es gern machst und ob es jemand anderes übernehmen könnte. Die meisten Frauen, mit denen wir diese Übung machen, sind überrascht, wie lang die Liste wird.
Was sich angesammelt hat: Der November schaut genauer hin
Ji neigt zum Aufschieben, Direct Wealth zum Kontrollieren, und beides zusammen führt zu einem Phänomen, das wir alle kennen: Dinge, die „eigentlich ganz gut laufen“, obwohl wir tief drinnen wissen, dass sie das nicht tun. Im November wird es schwieriger, so zu tun, als sei der Boden noch fest.
Das kann ganz unterschiedlich aussehen:
- Geld: Der Ordner mit den Belegen für die Steuererklärung liegt seit dem Frühjahr auf dem Schreibtisch. Das Abo für das Fitnessstudio läuft seit zwei Jahren weiter, obwohl du längst lieber draußen walken gehst. Oder es gibt ein Gespräch über Geld in der Familie, das schon lange fällig ist.
- Arbeit: Ein Ablauf funktioniert nur, weil eine einzige Kollegin weiß, wie es geht, und das seit Jahren. Fällt sie aus, steht alles still.
- Haus und Alltag: Die tropfende Dachrinne, der Keller, in dem sich Kisten stapeln, die Patientenverfügung, die du „demnächst mal“ aufsetzen wolltest.
- Beziehungen: Eine Freundschaft, die nur hält, weil immer du dich meldest. Eine Partnerschaft, in der eine Person ständig zurücksteckt.
Die Einladung des Novembers lautet nicht, alles auf einmal zu lösen. Das würde den Boden nur noch mehr belasten. Sie lautet: hinschauen, sortieren und entscheiden. Was können wir stärken, weil es sich lohnt? Was dürfen wir abgeben, weil wir es gar nicht mehr tragen müssen? Und was ist ehrlich gesagt längst vorbei?
Erzwungener Fortschritt: Wenn andere ihr eigenes Gewicht tragen müssen
Jetzt kommt der Teil, der auf den ersten Blick unbequem wirkt und auf den zweiten erstaunlich befreiend sein kann.
Wenn die Person, auf die sich alle verlassen haben, nicht mehr kann oder nicht mehr will, entsteht eine Lücke. Und in dieser Lücke passiert oft etwas Interessantes: Die anderen müssen plötzlich selbst ran.
- Der erwachsene Sohn, der bisher die Wäsche zur Mutter gebracht hat, entdeckt die Waschmaschine.
- Die Schwester kümmert sich auf einmal doch um den Termin beim Notar.
- Und im Büro schreibt endlich jemand auf, wie die Fristenliste funktioniert.
Man könnte das einen erzwungenen Fortschritt nennen. Wer abhängig war, verliert seine Ausreden, und wer sich nie selbst kümmern musste, lernt es jetzt. Das ist nicht immer angenehm, aber es ist gesund, und zwar für alle Beteiligten.
Bitte warte nicht, bis du mit Hexenschuss im Bett liegst. Der November bietet einen deutlich eleganteren Weg, und der führt über das Direct-Officer-Profil: Verantwortung bewusst übergeben, statt sie irgendwann fallen zu lassen.
Das funktioniert am besten mit klaren Absprachen. Frag nicht „Kannst du dich vielleicht auch mal um Mama kümmern?“, sondern: „Ab Dezember übernimmst du bitte die Arzttermine, ich kümmere mich weiter um die Bankunterlagen.“ Nicht „Wir müssten mal über die Aufgaben im Verein reden“, sondern eine Liste, wer was macht, bis wann, und was passiert, wenn es nicht klappt.
Das klingt nüchtern, fast ein bisschen bürokratisch. Aber genau so baut man einem Fluss sein Bett. Und das Friend-Profil wird dabei nicht verraten, im Gegenteil: Gemeinschaft funktioniert dann am besten, wenn jeder seinen Teil beiträgt.
Die Begleitsterne im November 2026
Neben den Elementen und Profilen schauen wir uns jeden Monat auch die Begleitsterne an, im Englischen Auxiliary Stars. Sie verfeinern das Bild der Monatsenergie, und drei von ihnen passen im November besonders gut zu dem, was wir bisher beschrieben haben.
Jade Hall: Dein Wert darf sichtbar werden. Jade Hall unterstützt Anerkennung, Einfluss und persönliche Weiterentwicklung und ist damit die ideale Ergänzung zu unserem gesättigten Ackerboden. Menschen wie Petra leisten unglaublich viel, doch oft sieht es niemand, weil sie es so selbstverständlich tun. Im November darfst du deshalb deine Kompetenz bewusst zeigen und den Wert deiner Arbeit nicht kleinreden. Für Selbständige ist das ein guter Moment, um ein Angebot zu überarbeiten oder die Preise anzupassen, und im Job kann es sich lohnen, das Gespräch über neue Aufgaben oder schlicht über Anerkennung zu suchen.
Monthly Virtue: Es geht auch ohne Drama. Monthly Virtue hilft dabei, Schwierigkeiten abzumildern und Konflikte konstruktiv zu lösen. Wenn du dir also vorgenommen hast, in der Familie oder im Team Aufgaben neu zu verteilen, hast du in diesem Monat Rückenwind, denn Kompromisse fallen leichter und Missverständnisse lassen sich klären. Dabei muss niemand als Sieger vom Platz gehen, damit am Ende alle zufrieden sind.
Robbery Sha: Augen auf beim Geld. Einen mahnenden Stern wollen wir dir nicht vorenthalten, weil er so gut zum Direct-Wealth-Profil passt. Robbery Sha rät zur Vorsicht überall dort, wo andere unsere Gutgläubigkeit ausnutzen könnten. Schau also gelegentlich auf deine Kontobewegungen, behalte Wertsachen im Blick und nimm dir eine Denkpause, sobald dich jemand am Telefon oder per Nachricht unter Druck setzt, denn ein verlockendes Angebot ist nicht automatisch eine gute Gelegenheit.
Wasser trifft Feuer: Der November im Feuer Pferd Jahr 2026
Das Jahr 2026 steht unter dem Zeichen des Feuer Pferdes, und wir hatten viel Tempo, viel Sichtbarkeit, viel Begeisterung und manchmal auch ein bisschen zu viel von allem. Im Oktober hat der Hund als Speicher des Feuers diese Hitze eingelagert, und jetzt im November kommt zum ersten Mal in diesem Jahr ein Wassermonat.
Im Kreislauf der fünf Elemente kontrolliert Wasser das Feuer. Das klingt nach Gegnerschaft, ist im Alltag aber oft sehr wohltuend: Nach einem Jahr, in dem vieles schnell gehen musste, darf es jetzt langsamer werden. Die Energie zieht sich nach innen, wir werden nachdenklicher, und es fällt leichter, ehrlich auf das zu schauen, was das Jahr tatsächlich hinterlassen hat.
Und das Wasser bleibt eine Weile, denn das Schwein ist der erste von drei Wintermonaten. Im Dezember folgt die Ratte, im Januar der Ochse, und alle drei gehören zum Wasser des Winters. Der November ist also nicht der Höhepunkt der Wasserzeit, sondern ihr Anfang, und wer jetzt sortiert, Aufgaben neu verteilt und Ordnung in die Finanzen bringt, geht deutlich entspannter in die kommenden Wochen.
Der Keim für 2027
Erinnerst du dich an Jia, das Yang Holz, das verborgen im Schwein liegt? An dieser Stelle wird es spannend. Im BaZi beschreiben die zwölf Wachstumsphasen, wie viel Kraft ein Element in einem bestimmten Tierkreiszeichen hat, und für Ji, die Yin Erde, steht das Schwein in der Phase Conceived, also der Empfängnis.
Das ist ein wunderbares Bild für diesen Monat. Empfängnis bedeutet, dass noch nichts zu sehen ist und sich nichts vorzeigen lässt, obwohl der Anfang schon gemacht ist. Etwas Neues ist angelegt, und es braucht nur Zeit, Ruhe und einen Boden, der nicht völlig durchweicht ist.
Deshalb hängen die beiden Themen dieses Monats so eng zusammen. Wenn wir im November abgeben, was nicht mehr unsere Aufgabe ist, schaffen wir Platz für das, was 2027 wachsen will. Ein überschwemmter Acker kann keinen Keim nähren, während ein Acker mit genau der richtigen Menge Feuchtigkeit ihm alles gibt, was er braucht.
Vielleicht ist es eine Idee, die dich seit Monaten beschäftigt, ein Kurs, den du endlich machen möchtest, oder einfach mehr Zeit für dich selbst. Du musst im November noch nichts davon umsetzen, denn es reicht völlig, wenn du ihm einen Platz freihältst.
Kurz zusammengefasst: Der November ist der erste Wassermonat im Feuer Pferd Jahr und kühlt die Hitze dieses Jahres ab. Er eröffnet die dreimonatige Wasserzeit des Winters, und im nassen Boden ist bereits der Keim für das angelegt, was im kommenden Jahr wachsen möchte.
Wenn du das Schwein in deinem BaZi Chart hast
Ob der November für dich eher ruhig oder eher bewegt verläuft, hängt auch davon ab, welche Tierkreiszeichen in deinem BaZi Chart stehen. Gemeint ist dabei nicht nur dein Geburtsjahr, sondern alle vier Säulen, also Jahr, Monat, Tag und Stunde, und die Säule zeigt dir, in welchem Lebensbereich du die Energie am ehesten spürst. Die Jahressäule steht für dein Umfeld und dein Netzwerk, die Monatssäule für Beruf und Karriere, die Tagessäule für dich selbst und deine Partnerschaft und die Stundensäule für Kinder, Projekte und Zukunftspläne.
Eine Konstellation passt in diesem Monat so gut zum Thema, dass wir sie hier herausgreifen: Trifft das Schwein des Monats auf ein Schwein in deinem Chart, sprechen wir von einem Self-Punishment. Das klingt streng, beschreibt aber ein sehr bekanntes Muster aus Überforderung, Helfersyndrom und der Schwierigkeit, Nein zu sagen. Damit bist du gewissermaßen die Hauptdarstellerin dieses Monats.
Du nimmst im November vieles intensiver wahr und bist besonders empfänglich für die Sorgen anderer. Gerade deshalb ist es wichtig, dir selbst Grenzen zu setzen und bewusst Zeit für dich einzuplanen, bevor dein Boden durchweicht ist. Ein freundliches, klares Nein ist in diesem Monat keine Unhöflichkeit, sondern Selbstschutz.
Was der November für Tiger, Schlange und Affe bereithält, beschreiben wir ausführlich in unserer FLOW_ Community. Welche Tierkreiszeichen in deinem Chart stehen, findest du ganz einfach mit unserem kostenlosen BaZi-Rechner heraus.
Deine BaZi Impulse für November 2026
- Mach eine ehrliche Bestandsaufnahme deiner Aufgaben, beruflich und privat, und prüfe bei jeder, ob sie wirklich zu dir gehört.
- Gib Verantwortung bewusst ab, und zwar mit klaren Absprachen, wer was übernimmt und bis wann.
- Hol die Dinge hervor, die du schon lange vor dir herschiebst, vor allem beim Thema Geld.
- Zeig, was du leistest, denn Jade Hall unterstützt dich dabei, deinen Wert sichtbar zu machen.
Der Yang Erde Hund hat im Oktober das Feuer dieses Jahres eingelagert, und das Yin Erde Schwein bringt jetzt das Wasser und mit ihm die Gelegenheit, ehrlich hinzuschauen, wie viel unser Boden noch aufnehmen kann. Fürsorge ist eine wunderbare Eigenschaft, und niemand muss im November damit aufhören. Ein Acker bleibt allerdings nur dann fruchtbar, wenn er nicht dauerhaft unter Wasser steht.
Vielleicht ist das die eigentliche Botschaft dieses Monats: Wer gut für andere sorgen möchte, braucht selbst festen Boden unter den Füßen. Und wer anderen zutraut, sich um ihre eigenen Angelegenheiten zu kümmern, schenkt ihnen damit manchmal mehr als jede Hilfe.
Häufige Fragen zum chinesischen Horoskop im November 2026
Wann beginnt der Monat des Schweins 2026?
Der Schwein-Monat beginnt am 7. November 2026 mit dem Solarterm Lidong, dem chinesischen Winteranfang, und dauert bis zum 6. Dezember. Die chinesischen Monate richten sich nach dem Sonnenstand und nicht nach unserem Kalender. Deshalb gehören der 1. bis 6. November noch zum Monat des Hundes.
Was bedeutet Ji Hai?
Ji Hai ist der Name der Monatssäule im chinesischen Kalender. Ji ist der Himmelsstamm und steht für Yin Erde, Hai ist der Erdzweig und steht für das Schwein. Jede Monatssäule kombiniert einen der zehn Himmelsstämme mit einem der zwölf Tierkreiszeichen, und nach 60 Kombinationen beginnt der Zyklus von vorn.
Ich bin im Jahr des Schweins geboren. Betrifft mich der November besonders?
Wahrscheinlich ja, aber dein Geburtsjahr ist nur ein Teil deines Charts. Im BaZi zählen alle vier Säulen, also auch Monat, Tag und Stunde deiner Geburt. Ein Schwein in der Tagessäule spürst du zum Beispiel viel persönlicher als eines in der Jahressäule, wir haben das oben im Artikel erklärt. Es lohnt sich deshalb, das ganze Chart anzuschauen.
Was ist der Unterschied zwischen dem chinesischen Horoskop und BaZi?
Das klassische chinesische Horoskop schaut meist nur auf das Tierkreiszeichen des Geburtsjahres. BaZi bezieht dein ganzes Geburtsdatum inklusive der Stunde ein und zeigt dir dein Tageselement, deine Profile und alle vier Tierkreiszeichen in deinem Chart. Dadurch werden die Aussagen deutlich persönlicher und genauer.
Neugierig geworden?
Wenn du die Zeitqualitäten nicht nur lesen, sondern im Alltag wirklich nutzen möchtest, dann ist die FLOW_ Community der richtige Ort dafür. Dort begleiten wir dich Monat für Monat durch die energetischen Veränderungen, mit klaren Impulsen, Reflexionsfragen und einem ruhigen Blick auf das große Ganze. Ohne Druck, ohne Esoterik, aber mit Tiefe und Substanz.
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Über uns
Christine Kronshage und Karin Ohmann sind die Gründerinnen der BaZi Akademie®. Vor der Akademie war Karin als Personalberaterin und Christine als Vermögensberaterin tätig. Ihr BaZi-Fundament haben sich beide über mehrere Jahre bei verschiedenen Lehrern in Südostasien erarbeitet, größtenteils bei Dato‘ Joey Yap in Malaysia. Beide haben einige Jahre in Asien gelebt und bringen heute mehr als 12 Jahre Praxiserfahrung in BaZi Suanming mit.
Im April 2021 gründeten sie gemeinsam die BaZi Akademie®. Ihr Ziel: BaZi Suanming im deutschsprachigen Raum pragmatisch und alltagstauglich vermitteln, ohne esoterischen Anstrich, so dass die Absolventinnen BaZi Charts wirklich lesen und wertvolle BaZi Readings geben können.
Was wir bei der BaZi Akademie aufgebaut haben (Stand: September 2026)
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Unsere Expertise
Karin und Christine sind beide als Speakerinnen aktiv und teilen ihr Wissen über BaZi Suanming regelmäßig auf Bühnen. Christine ist zudem Autorin und bringt ihre Erfahrung auch in Buchform. Gemeinsam bilden sie Coaches und Beraterinnen aus verschiedenen Bereichen in der Persönlichkeits-Analyse-Methode BaZi Suanming aus und bauen die BaZi Akademie als führende Anlaufstelle für BaZi im deutschsprachigen Raum weiter aus.